AG Gedenken
gegen Rechtsextremismus Bergedorf

 

© BGZ | Ulf-Peter Busse

Das Archiv Dreckmann öffnet seine Türen

Mittwoch | 18. November | 18.00 – 20.00 Uhr
Alfred-Dreckmann-Archiv im Gojenbergsmuseum | Gojenbergsweg 60u | 21029 Hamburg

Frauen im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime spielen in der wissenschaftlichen Forschung nur eine stiefmütterliche Rolle. Oft unterstützten sie ihre Männer im Widerstand, indem sie gefährliche Botengänge übernahmen oder für die Familien Inhaftierter sammelten und sich selbst in Gefahr brachten. In diesen und anderen Rollen sind sie bislang kaum gewürdigt worden.
Wie sieht es mit diesem Thema bei uns in Bergedorf aus? Das ehrenamtliche Team vom Alfred-Dreckmann-Archiv hat sich auf die Suche nach Bergedorfer Frauen im Widerstand im Nachlass des ehemaligen Leiters des Bergedorfer Museums für Bergedorf und die Vierlande begeben und ist fündig geworden.


Neben einer Übersicht über die allgemeinen Bestände des Archivs will das Team einige aktive Frauen des Bergedorfer Widerstands vorstellen: Marie Henning, Mieke Orrisch, Emmi Prahs, Inge Bär, Ella Veix, Anna Goldammer, Louise Schweim oder Maria Busch. 
Einige von ihnen wurden mehrfach verhört und für längere Zeit in Schutzhaft genommen. In einem kurzen Tondokument, das Alfred Dreckmann in den 1980er Jahren aufgenommen hat, kommt Mieke Orrisch zu Wort.
Nicht zuletzt wollen wir gemeinsam mit den Teilnehmenden die Frage erörtern, wie diese Informationen und die weiteren Bestände des Archivs einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung von: Sabine Will, Ruth Carstens, Joachim König, Rudi Walter, Christel Oldenburg